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Sozialgericht
stärkt die Rechte von Schmerzpatienten.
Danach hat ein Schmerzpatient das Recht in einer
schmerztherapeutischen Klinik
behandelt zu werden,
er
muß
also nicht
irgendeine der sonst üblicherweise angebotenen Rehabilitationen akzeptieren
sondern kann unter Hinweis auf das Urteil
gleich Widerspruch einlegen.
Hier
gelangen Sie zu dem Urteil (dieses gilt sinngemäß natürlich nicht nur für die
Rentenversicherungen sondern auch für Krankenkassen), das mittlerweile
rechtskräftig ist. Pressemitteilung dazu:
http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=051207009&phrase=schmerzklinik
Ein kleiner Eindruck von Bad
Mergentheim:

-
Zu Schmerzthemen, die Körperbereiche oder Organe betreffen,
gelangen Sie
hier
-
Zu allgemeinen und therapiebezogenen Schmerzthemen gelangen
Sie
hier
Die wichtigsten Schmerzthemen zusammengefaßt:
Arthritis:
http://www.arthritis-information.de Arthrose:
http://www.1-arthrose.de
Armschmerzen:
http://www.armschmerz.com
Atypische Gesichtsschmerzen:
http://www.atypischer-gesichtsschmerz.de
Bandscheibenvorfall:
http://www.bandscheibenvorfall.biz
Beinschmerzen:
http://www.beinschmerz.com
Borreliose:
http://www.bor-reliose.de
Brustwirbelsäulensyndrom:
http://www.bws-syndrom.de
Brennende Füße:
http://www.burning-feet-syndrom.de
Cluster-Kopfschmerz:
http://www.cluster-kopfschmerz.org
CRPS:
http://www.komplexes-regionales-schmerzsyndrom.de
Durchblutungsstörung:
http://www.durchblutungs-stoerung.de
Dorsalgie:
http://www.dorsalgie.com
Fibromyalgie:
http://www.fibromyalgie.at
Fibromyalgiesyndrom:
http://www.fibromyalgiesyndrom.eu
Gelenkschmerzen:
http://www.gelenksschmerzen.de
Gesichtsschmerz:
http://www.gesichtsschmerzen.de
Gliederschmerzen:
http://www.gliederschmerzen.com
Gürtelrose:
http://www.guertelrose.co.uk
Halswirbelsäulensyndrom:
http://www.hws-syndrom.de
Herpes zoster:
http://www.herpes-zoster.eu
Hörsturz:
http://www.gehoersturz.org
Hüftschmerzen:
http://www.xn--hftschmerz-9db.de
Ischias:
http://www.ischias.co.uk
Kausalgie:
http://www.kausalgie.de
Kopfschmerzen:
http://www.kopfschmerz.cc
Kreuzschmerz:
http://www.kreuzschmerz.org
Leistenschmerzen:
http://www.leistenschmerz.de
Lendenwirbelsäulensyndrom:
http://www.lws-syndrom.de
Lumbalgie:
http://www.lumbalgie.de
Lumboischialgie:
http://www.lumboischialgie.eu
Migräne:
http://www.migraene.cc
Morbus Sudeck:
http://www.morbus-sudeck.de
Muskelschmerzen:
http://www.muskelschmerz.net
Nervenschmerzen:
http://www.nervenschmerz.de
Neuralgie:
http://www.neuralgie.com
Osteomyelitis:
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Schleudertrauma:
http://www.schleudertrauma.li Polyneuropathie:
http://www.polyneuropathie.com
Postzosterische Neuralgie:
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Restless legs:
http://www.restless-legs-syndrom.eu
Rückenschmerzen:
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Schlaganfall:
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Schulterschmerzen:
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Spannungskopfschmerzen:
http://www.spannungskopfschmerz.de
Spinalkanalstenose:
http://www.spinalkanal-stenose.de
Steißbeinschmerzen:
http://www.kokzygodynie.de
Sudeck Dystrophie:
http://www.sudeck-dystrophie.de
Thalamusschmerzen:
http://www.thalamusschmerz.de
Tinnitus:
http://www.tin-nitus.de
Zephalgie:
http://www.cephalgie.com
Links zu empfehlenswerten Einrichtungen:
Schmerzklinik (1):
www.schmerzklinik-1a.de,
Schmerzklinik (2):
www.schmerzklinik-1.de
Schmerzklinik (3):
www.schmerzklinik.biz
www.norderney-insel-hotel.de/norderney-hotel
www.norderney-insel-hotel.de
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Informationen über
Schmerzerkrankungen
ZECKENINFEKTIONEN
Infektionen durch Zecken
Die weiter unten beschriebenen,
invasiven
(= in den Körper eindringenden)
Therapiemethoden der
speziellen
Schmerztherapie setzen
eine sehr gründliche fachärztliche Ausbildung voraus, weshalb sie nur in wenigen
therapeutischen Einrichtungen angeboten werden können. Insbesondere sind die
kontinuierlichen Blockaden mittels eingepflanztem Katheter in Deutschland nur in
ganz wenigen
Schmerzzentren
(Schmerzkliniken)
durchführbar, so z.B. in Bad Mergen
theim.
Der Begriff "Zeckeninfektionen"
Das Wort Infek tion kann mit
Anstecku ng übersetzt werden. Darunter
versteht man das Eindringen von Mikroorganismen (z.B. Bakterien, Viren, Pilze,
Parasiten) in einen Makroorganismus (z.B. Mensch), wo sie haften bleiben und
sich vermehren (nach Roche).
Zecken gehören zur Gattung der Spinnentiere, sie sind blutsaugende Parasiten
(= Tier bzw. Lebewesen, das sich auf Kosten anderer Lebewesen
ernährt), die durch ihren Biß zahlreiche Infektionen übertragen
können. Weltweit sind über 800 Arten bekannt. Die Zecke wird auch als Holzbock
bezeichnet.
Zeckeninfektionen, insbesondere die Ly
me-Borrel iose, haben in den
letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Für die Betroffenen beginnt
mit der In fektion meist auch eine
Odyssee. Häufig werden die, zugegebenermaßen schwierig einzuordnenden
Symptome (= Krankheitszeichen) der Borrel
iose oder auch anderer Zeckeninfektionen nicht erkannt bzw. anderen
Infektionen zugeordnet. Betroffene erhalten je nach Arzt unterschiedliche
Diagnosen.
Die wichtigsten Eigenschaften der Zecken:
-
Zecken sitzen
hpts. in Büschen, Gräsern und im Unterholz in einer Höhe von ca. 60 bis 100
cm, in Wohnräume werden sie von Haustieren gebracht
-
Zecken suchen
nach warmen Körperstellen. Aus diesem Grund kommt ein
Zeckenbiß (Zeckenstich)
bevorzugt an
Kopf,
Nacken,
Unterarm
e,
Unterschenkel,
Knie
kehlen und im
Genitalbereich
vor
-
Zecken sind
nur etwa 2-4 mm groß (nicht vollgesogen)
-
die
Krankheitserreger befinden sich hauptsächlich im Darm
-
Zu
Zeckeninfektionen kommt es temperaturabhängig hauptsächlich in der Zeit von
März bis Ende Oktober
Zeckeninfektionen können auch Tiere betreffen, so sind z.B. Hunde und Katzen,
aber auch Pferde, durch die "braune Hundezecke" oder den "gemeinen Holzbock"
gefährdet.
Für den Mensch sind drei Zeckeninfektionen von Bedeutung:
-
Lyme
-Kran
kheit (Borreliose)
-
Ehrlichiose
-
FSME (Frühsommer-Meningo-Encephalitis)
Schmerz
therapeutisch bedeutsam sind die Zeckeninfektionen 1 und 2.
Nun zu den einzelnen Zeckeninfektionen
1) Die Geschichte der Ly
me-Kran kheit (Zeckenborreliose)
Die Ly
me-Kran kheit
ist eine Erk rankung, die erst seit 1975 bekannt ist. Grund war ein gehäuftes
Auftreten von ähnlichen Krankheitsbildern in der Gemeinde LYME in Connecticut
(USA). Die Patienten hatten vor allem eine Gemeinsamkeit: Sie wurden von Zecken
befallen bzw. erlitten einen
Zeckenbiß.
Die ersten
Krankheitszeichen der Lyme
Krankheit traten in der Regel erst 2-3 Tage später
auf. Es zeigte sich um die Einstichstelle eine auffallende Rötung, die sich
immer mehr ausdehnte, das so genannte Erythema chronicum migrans auch Wanderröte
oder Ringröte genannt. Zudem berichteten die Patienten über ein starkes
Müdigkeits-, und Schlappheitsgefühl.
Zusätzlich wurden
Muskelschmerzen
und grippeähnliche Symptome (= Krankheitszeichen)
geschildert. Ca.80% der Patienten hatten Wochen nach den ersten Zeichen
Herzprobleme. Monate später entwickelten ca. 60 % der Betroffenen eine
Arthritis (=
Gelenkentzündung),
die sog.
Lyme-Arthritis, die sogar Jahre später immer wieder aufflammte. Ein Teil der Patienten
entwickelte Monate und Jahre nach der
Borrelieninfektion neurologische und psychiatrische
Symptome (15-20%).
Erst 1984 gelang es dem
Wissenschaftler Willi Burgdorfer im Rahmen einer wissenschaftlichen Untersuchung
über Zeckeninfektionen
das Bakterium zu isolieren und zu erforschen.
Der Erreger der Ly
me-Kran kheit bekam einen Namen:
Borrelia-Burgdorferi.
Die
Borrelien sind der Familie der Spirochäten (speira = Windung) zugeordnet und
sind korkenzieher- oder schraubenförmig . Die Erreger haben eine „familiäre
Bekanntschaft“ zum Syphiliserreger, daher auch die frühere Bezeichnung „Syphilis
aus dem Wald“.
Das besondere und auch zugleich heimtückische an dem Erreger ist, dass er sich
nicht nur über den Blutweg, sondern auch über sämtliche Körpergewebe und
Flüssigkeiten ausbreiten kann. (Daher ist eine Labordiagnostik im Anfangsstadium
der Zeckeninfektionen oft fehlerhaft.)
Die
Übertragung
Die
Ly
me-Kran
kheit
wird zum größten Teil von Zecken übertragen. In Europa ist es die Schildzecke (Ixodes-ricinus)
oder auch gemeiner Holzbock genannt. In den USA ist es hauptsächlich die
Hirschzecke oder Ixodes-scapularis (dammini). In neuester Zeit werden auch
Bremsen und Läuse als Überträger vermutet. Der Hauptüberträger ist jedoch die
Zecke.
Die Zecke gehört zu den Spinnentieren und hat vier verschiedene
Entwicklungsstadien:
-
Das Ei - für die
Übertragung uninteressant, dies gilt für alle Zecken
infektionen.
-
Die Larve (0,5 mm
groß) - braucht zum Erreichen des nächsten Entwicklungsstadiums einen Wirt
(In der Regel kleine Säuger wie Mäuse oder Igel)
-
Die Nymphe (1-1,5 mm
groß) - braucht wieder zum Erreichen des nächsten Entwicklungsstadiums einen
Wirt. Jetzt kommt neben größeren Säugern auch der Mensch ins Spiel. In
dieser Phase können schon Erreger übertragen werden.
-
Die ausgewachsenen oder adulten Zecken (2-4 mm groß) braucht wieder einen Wirt und damit eine
Blutmahlzeit. In dieser Phase ist wieder eine Übertragung möglich
Zecken suchen auf ihrem
Wirt eine geeignete Stelle, um dann mit ihrem Saugapparat die Haut zuerst
aufzuschneiden und danach den Saugrüssel, der mit Widerhaken versehen ist in
die Haut zu stechen. Man spricht also nicht, wie es irrtümlich angenommen wird,
von einem
Zeckenbiß, sondern von
einem
Zeckenstich!
Während des Einstechens in die Haut geben die Zecken einen im Speichel
enthaltenen Stoff in die Haut, der sowohl die Stelle betäubt als auch das Blut
dünnflüssiger macht. Daher werden viele
Zeckenstiche erst gar nicht entdeckt.
Das Bakterium Borellia burgdorferi kommt aber erst nach einem Saugvorgang von 36
Stunden in den Körper des Wirts, weil sich der Erreger nicht im Speichel sondern
im
Magen
-
Darm
trakt befindet. (Im Gegensatz zum FSME-Virus, der sofort mit dem
Speichel übertragen werden kann.)
Vorab noch ein Wort zur
Vorbeugung der
Ly
me-Kran kheit bzw.
Zecken
infektionen:
Natürlich sollten Zecken so schnell als
möglich vollständig entfernt werden, dazu gibt es spezielle Vorrichtungen (z.B.
www.zeckenschlinge.de). In
entsprechenden Risikogebieten sollte man sich ein solches Instrument vielleicht
doch zulegen.
Nach einem Bericht der Ärztezeitung kann die
Lyme mit einer Verabreichung von 200 Milligramm Doxycyclin
binnen drei Tagen nach einem
Zeckenbiß bzw. Zecken
stich wirksam verhindert werden. Eine solche Vorbeugung ist aber nur
dann sinnvoll, wenn die Kontaktzeit mit der Zecke mehr als 12 Stunden betragen
hat. Unterhalb dieses Zeitlimits ist eine Übertragung der Erreger sehr
unwahrscheinlich. Sicherheitshalber kann man nach Entfernung der Zecke dieselbe
mit zum Arzt bringen, mittels Laboruntersuchungen kann dann festgestellt werden,
ob diese Zecke überhaupt Borrel ien in sich hatte und somit die
Ly
me-Kran
kheit
übertragen konnte.
Symptomatik
(= Entwicklung von Krankheitszeichen):
Das wichtigste Merkmal der
Ly
me-Kran kheit ist die Hautrötung (Erythema migrans), die zwischen dem 3. und
30.Tag nach dem Zecken stich auftritt. Bei ca. 25 % der Patienten entwickelt sich
dieses Merkmal allerdings nicht! Diese Rötung kann sich sowohl ringförmig
und in der Mitte verblassend, als auch homogen ausbreiten. Teilweise entstehen
Flecken oder Papeln, bzw.Pusteln. Die Rötung kann bis sechs Wochen andauern.
In dieser Anfangsphase entstehen Grippeähnliche Symptome wie Fieber,
Kopfschmerzen,
Mattigkeit, Schüttelfrost,
Nacken
steifigkeit usw. Auffällig ist
die Müdigkeit, die sich über Wochen hinzieht. Wochen und Monate später entstehen
Symptome wie
Arthritis
(=
Gelenksentzündung)
und/oder auch Herzbeschwerden,
Nervenschmerzen
oder
Nerven
lähmungen und Psychische Störungen, die bis zur Veränderung der
Persönlichkeit gehen.
Der Arzt und Spezialist
für die
Ly
me Kran
kheit Burrascano hat eine Checkliste von Symptomen
(= Krankheitszeichen) der
Ly
me Kran
kheit herausgegeben, die es dem Arzt leichter machen soll die
Ly
me Kran
kheit zu diagnostizieren.
Hier ein Ausschnitt der verschiedenen Symptome der
Ly
me-Kran kheit
(Lyme-Borreliose):
-
Hautrötung am Ort des
Stiches
-
Gelenkschmerzen und
Muskelschmerzen in den
Füßen
-
Schmerzen an den
Zehen, am
Fuß ballen,
Schmerz an der vorderen Unterschenkel
muskulatur
-
nicht erklärbare
Erschöpfung und Müdigkeit
-
nicht erklärlicher
Haarausfall
-
geschwollene
Lymphknoten
-
Hal
sschmerzen
-
Herzklopfen,
Herzstolpern, Block im Herzreizleitungssystem
-
Gesicht
slähmung
-
Schwindel,
Gleichgewichtsstörung
-
Vergesslichkeit,
Konzentrationsstörungen
-
Desorientiertheit
Diagnostik bei
Ly
me-Kran kheit:
Anhand der oben
aufgeführten verschiedenen Krankheitsbilder und der Besonderheit des Erregers
kann man die Schwierigkeit der Diagnostik erahnen. Die wichtigsten klinischen
Kriterien sind jedoch:
- Der
Zec
kenstich
- Die Hautrötung
- Die Mattigkeit und
andauernde Müdigkeit
- Grippeähnliche
Symptome
- Gelenkbeschwerden
bzw.
Gelenksschmerz
Labordiagnostik bei
Ly
me Kran
kheit:
-
Der direkte
Erregernachweis (mikrobiologisch) durch Aufzucht der Kulturen aus: Blut, Liquor
(= Hirnwasser), Gewebe und
Gelenk
flüssigkeit
(dieser Nachweis ist sehr aufwendig und birgt einige Fehlerquellen)
-
Der Nachweis von
Antikörper (Elisa, Immunblot ) aus: Blut, Liquor (= Hirnwasser), Gewebe und
Gelenk
flüssigkeit. Der Nachweis von
Antikörpern gilt in den ersten 2-3 Wochen als unzuverlässig. Die Zuverlässigkeit
steigt mit der Dauer der
Ly
me Kran
kheit.
-
Der Nachweis von DNA
der Erreger ( durch Polymerase-Ketten-Reaktion): ebenfalls aus Blut, Liquor
(= Hirnwasser), Gewebe und Gelenkflüssigkeit
Differentialdiagnostik
(= was außer
Ly me-Kran kheit sonst noch an
Kran kheiten
bzw. Infektionen in Frage kommen könnte):
-
eine
Arthritis (=
Gelenkentzündung)
kann auch rheumatischer Natur sein
-
Herzrhythmusstörungen sind am ehesten
kardial (= das Herz betreffend) bedingt und relativ selten auf eine
Ly
me Kran
kheit zurückzuführen
-
Radiku
läre (=
Nervenwurzel
n betreffende) Störungen,
wie sie im Rahmen einer lyme
bedingten, lymphozytären Meningoradikulitis (LMR)
auftreten, können auch einer
multiplen Sklerose zugeordnet werden.
Eine zunehmende
differentialdiagnostische Bedeutung dürfte die neu entdeckte
Huma
ne Granu
locyten
Ehrlichiose (HGE)
erlangen.
Therapie der
Ly
me-Kran kheit:
Die frühzeitige Behandlung
mit Antibiotika ist die wichtigste Methode um die Er
krankung in den Griff zu
bekommen. In der Anfangsphase ist
die Gabe von Tetracyclinen über einen Zeitraum von mindestens 2 Wochen sinnvoll,
in der Spätphase sollte
mindestens 3-4 Wochen behandelt werden.
Nach erfolgloser antibiotischer Basistherapie kann zur
Schmerztherapie
bei einer
Neuroborreliose
(= bei dieser Form der Ly me-Kran kheit
stehen Nervenbeschwerden im Vordergrund) ambulant zunächst Baclofen (z.B. Lioresal®)
versucht werden. Teilweise hilft auch Carbamazepin (z.B. Tegretal®) oder Gabapentin
(z.B. Neurontin®) bzw. Pregabalin (Lyrica®) (die Kombination mit Baclofen ist
ebenfalls wirksam und spart Carbamazepin bzw. Gabapentin oder Pregabalin ein, womit eine höhere Dosierung und
die damit verbundenen Nebenwirkungen vermieden werden kann). Steht ein
Gelenkschmerz im
Vordergrund (Lyme-Arthritis),
können nichtsteroidale (= nicht kortisonhaltige)
Antirheumatika gegeben werden.
Besonders magenschonend und auch entzündungshemmend sind die sog. COX-2
Inhibitoren, z.B. Parecoxib (Dynastat®)
oder Etoricoxib (Arcoxia®),
allerdings scheint diese Stoffgruppe mit einem Herz-/Kreislauf-Risiko verbunden
zu sein, zumindest bei längerer Therapiedauer. Es bleibt abzuwarten, ob Parecoxib
und
Etoricoxib nicht auch noch vom Markt genommen werden, wie schon andere
Mittel dieser Stoffgruppe zuvor.
Persistierende (= trotz Basisbehandlung
verbleibende) Beschwerden / Schmerzen sind bei
Zeckeninfektionen leider oftmals sehr
hartnäckig und geben dann Anlaß zu einer
speziellen Schmerztherapie.
Sowohl bei der
Neuroborreliose
als auch
Lyme-Arthritis hat sich die
therapeutische
Lokalanästhesie (=
Behandlung mit einem
örtlichen Betäubungsmittel
bzw.
Lokalanästhetika)
sehr bewährt,
insbesondere in Form von kontinuierlichen
Nervenblockaden mittels eingepflanztem
Katheter. Neben der gewünschten Unterbrechung der Nozizeption
(=
Schmerzreizweiterleitung)
kommt es bei dieser Methode durch gleichzeitige Blockade der Nervenfasern des
vegetativen Nervensystems zu einer
Sympathikolyse
(= Unterbrechung bzw.
Aufhebung der Sympathikuswirkung)
und damit zu einer Blutgefäßweitstellung, was zu einer enormen
Durchblutungssteigerung führt und eine gute Durchblutung wirkt entzündlichen
aber auch degenerativen
(= abnutzungsbedingten)
Schmerz
ursachen kausal
(= ursächlich)
entgegen.
Methodenbeschreibung "Kontinuierliche
(repetitive)
Nervenblockaden mit
Katheter":
-
Nervus femoralis (vorderer
Oberschenkelnerv): Bei dieser Methode suchen wir von der Vorderseite des
Oberschenkel
s her, handbreit unterhalb des Leistenbandes mit einer Kanüle in der
Tiefe den Oberschenkelnerv auf und legen in die Nervenscheide (Gewebsumhüllung
des Nerven) einen dünnen Kunststoffschlauch (Katheter) ein. In den nächsten 2-3
Wochen spritzen wir dann mehrmals täglich eine verdünnte
örtliche Betäubungsmittel
lösung ein. Dabei wählen wir die Konzentration des Wirkstoffes
so, daß die grobe Kraft und damit die Beweglichkeit erhalten bleibt, aber die
Schmerz
empfindlichkeit deutlich herabgesetzt oder gar aufgehoben ist.
Anwendungsbereiche:
(vorderer)
Oberschenkelschmerz,
Knieschmerz
und zum Teil Unterschenkelschmerzen (vorderer und innerer Anteil).
-
Gegen Schmerzen im
Hüftbereich
(auch
Hüftgelenk) und
Leistenbereich kann vorgenannte Methode verändert angewendet werden (der sog.
3 in 1-Block oder die
Pl
exus lumbal
is-Blockade):
Wenn man die Menge der örtlichen Betäubungsmittellösung erhöht (ca. 25-35
ml) und während des Einspritzens den
Oberschen
kel abstaut, wird die Wirkstofflösung nach oben
getrieben (innerhalb der Nervenscheide) und betäubt weitere Nerven, die die
genannten Körpergebiete versorgen.
-
Nervus ischiadicus
(Ischias): Bei dieser
Methode suchen wir von der Oberschenkelrückseite her, handbreit unter dem
Gesäß,
den
Ischias
-Nerv in der Tiefe mit einer Kanüle auf und legen einen dünnen
Kunststoffschlauch in die zugehörige Nervenscheide (Gewebsumhüllung) ein. In den
folgenden 2-3 Wochen wird dann in diesen Schlauch mehrmals täglich eine
verdünnte, örtliche Betäubungsmittellösung (Lokalanästhetikum) eingespritzt. Je nach
Wirkstoffkonzentration kommt es dann im Versorgungsgebiet des Nerven zu einer
Verminderung der Schmerzempfindlichkeit bis hin zur Schmerzfreiheit. Anwendungsbereiche:
rückwärtige
Oberschenkelschmerzen, hintere
und äußere
Unterschenkel,
Fuß
-
und
Fußgelenkschmerzen.
-
Plexus brachialis: Die Einpflanzung des Katheters
erfolgt nahe der Achselhöhle am inneren
Oberarm
oder im seitlichen unteren
Halsbereich (der sog. interskalenäre Zugang). Anwendungsbereiche:
der ganze
Arm einschließlich
Ellenbogen
- und
Hand
gelenke, in der sog.
retrograd hohen Variante oder beim interskalenären Zugang auch das
Schultergelenk.
2) Die humane granulozytäre
Ehrlichiose (HGE)
ist eine vergleichsweise "junge" Kran
kheit. Sie
wurde zum ersten Mal 1994 in den USA beschrieben. Der erste europäische Patient
mit Ehrlichiose wurde 1997 in Slowenien diagnostiziert.
Die
Ehrlichiose wird durch
Bakterien verursacht, die sog. Ehrlichien. Die Übertragung erfolgt durch einen
Stich des gemeinen Holzbockes, eine Zeckenart.
Die humane granulozytäre Ehrlichiose
vermehrt sich im Mensch obligat
(= zwingend)
intrazellulär in Vakuolen
(= kleine Bläschen im Zellplasma oder Zellkern, mit wäßrigem oder
dickflüssigem Inhalt)
von Granulozyten
(= weiße Blutzellen).
Die In
fektion verläuft in etwa 80%
der Fälle leicht, in etwa 20% mäßig und bei 2-5% kann es zu letalen
(= tödlichen)
Verläufen kommen, wobei insbesonders ältere Menschen und
Immunsupprimierte gefährdet sind.
Die Inkubationszeit (= Zeitspanne zwischen der Ansteckung und
Auftreten von Krankheitszeichen)
beim Menschen beträgt 10 bis 30
Tage.
Im Gegensatz zur
Borreliose
(Zeckenborreliose,
Lyme-Borreliose) treten die
Symptome
(= Krankheitszeichen)
bei der Ehrlichiose
plötzlich auf:
Diagnostik bei Ehrlichiose: Nachweis der HGE-DNS
(= Erbsubstanz) aus
Granulozyten (Methode der Wahl im akuten Stadium), Nachweis von typischen
Einschlußkörperchen (Morulae) in Granulozyten und später Nachweis der
HGE-Antikörper.
Die humane granulozytäre Ehrlichiose (HGE)
führt
im Blut
häufig zu einem Leukozyten- und Thrombozytenabfall, sowie zu einem Anstieg der GPT, seltener LDH und CPK.
Therapie der Ehrlichiose: Antibiotika der Wahl sind Tetrazykline (2 mal
100mg Doxycyclin, 14 bis 21 Tage)
Penicilline und Cephalosporine sind unwirksam.
Die humane granulozytäre Ehrlichiose (HGE)
kann zu einem chronischen
Schmerzsyndrom führen, die Behandlung erfolgt dann wie
bei der Ly
me-Kran kheit,
siehe unter 1.
3)
FSME (Frühsommer-Meningo-Encephalitis)
Diese Zecken -Erkran kung hat
schmerztherapeutische eine untergeordnete Bedeutung, weil sie nicht mit
spezifischen
Schmerzsyndrome
n einhergeht.
Es handelt sich um eine Viruserkran kung, die Hirnhäute, Gehirn und das
Nervensystem befallen kann. Die Kran
kheit
bricht innerhalb von 3 Wochen aus.
Symptome (=
Krankheitszeichen) sind:
Bei Ausbreitung des Virus auf des zentrale Nervensystem:
Gegen die Kran
kheit gibt es
einen Impfstoff.

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Aktualisiert: 10.09.2006
ku
A
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(www.bauchschmerzen.org)(2),
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C
Cephalgie,
Cephalgien,
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chronischer Kopfschmerz (1) (www.1-kopfschmerz.de)
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chronische Kreuzschmerzen (www.kreuzschmerzen.li), chronische
Rückenschmerzen
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chronischer Rückenschmerz (www.1-rueckenschmerz.de), Chronischer
Schmerz
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D
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F
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aktualisiert: >13.10.2006</> k u <strong>Zecken</strong>
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